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Hier finden Sie internationale Nachrichten zu kynologischen und sheltiespezifischen Themen.

In Saudi-Arabien wurden 8.000 Jahre alte Felsbilder mit Hundedarstellungen gefunden

Im Nordwesten Saudi-Arabiens haben Forscher die möglicherweise ältesten Felsbilder von Haushunden entdeckt. Die rund 8.000 Jahre alten Zeichnungen zeigen mit Pfeil und Bogen bewaffnete Jäger, die von Hundegruppen begleitet werden. Besonders spannend ist, dass einige der Hunde offenbar angeleint sind, denn gebogene Linien verbinden sie mit den Menschenfiguren. Das es sich um Hunde und keine Wildcaniden handelt, zeigen die geringelten Ruten der Tiere - ein untrügliches Zeichen für eine Domestikation.

Das Thema wird auch von der Online-Ausgabe der Zeit aufgegriffen. In dem Artikel finden sich aber sehr kritisch zu sehende Behauptungen - wie beispielsweise die, dass die Nutzung zur Jagd auch der Grund für die Domestikation des Wolfes gewesen sein könnte. Zwischen dem Datum der Felsbilder und der Erstdomestikation des Wolfes liegen allerdings mindestens 6.000 Jahr. Zahme Wölfe sind als Jagdbegleiter des Menschen mit Sicherheit gänzlich ungeeignet, ebenso wie Hunde im Status der frühen Domestikation wie die Dingos.

Quelle: GfH Newsletter November 2017 (Gesellschaft für Haustierforschung e.V., Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen, Telefon: 02742-6746, Fax: 02742-8523, www.trumler-station.de)

Ausgerissene Wölfe sorgen für Diskussion

"Im Bayerischen Wald sind sechs Wölfe aus einem Gehege entkommen. Der Ausbruch sorgt für eine heftige öffentliche Debatte - auch unter den ehrenamtlichen Waldführern in der Region. Inzwischen wurde eines der Tiere wurde von einem Zug überfahren, ein anderes von Jägern erschossen. Wie die Tiere aus dem Gehege bei Lindberg nahe der Grenze zu Tschechien entkommen konnten, ist unklar. Der Verein "Pro Nationalpark", in dem viele ehrenamtliche Waldführer Mitglied sind, äußert Verständnis dafür, dass die ausgebrochenen Gehegewölfe notfalls abgeschossen werden müssen. Damit distanziert sich der Verein von einem halböffentlichen Brief eines Waldführers, der sein Ehrenamt wegen der Wolfsabschüsse niedergelegt hat."

Quelle: GfH Newsletter Oktober 2017 (Gesellschaft für Haustierforschung e.V., Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen, Telefon: 02742-6746, Fax: 02742-8523, www.trumler-station.de)

Jagdverband nennt Umgang mit Wölfen naiv

Der Deutsche Jagdverband (DJV) übt massive Kritik am amtlichen Naturschutz: Die Jäger kritisieren den Umgang mit Wölfen in Deutschland: Eine idyllische Koexistenz mit dem Menschen sei abwegig, Problemtiere müssten erlegt werden. Die jetzige Vorgehensweise sei "naiv". Skizziert werde eine "Bauernhofidylle", in der Wolf und Mensch auf engstem Raum friedlich nebeneinander leben. Eine solche Koexistenz sei ebenso "abwegig" wie die Vorstellung, der Wolf sei eine blutrünstige Bestie.

Quelle: GfH Newsletter November 2017 (Gesellschaft für Haustierforschung e.V., Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen, Telefon: 02742-6746, Fax: 02742-8523, www.trumler-station.de)

Fellfarben relevant für Verhalten und Gesundheit

"Die Fellfarbe ist eines der Merkmale beim Hund, dem im Rahmen der Selektion sehr hohes Augenmerk geschenkt wird. Bei manchen Rassen mehr, bei anderen weniger, steht die Farbe im Mittelpunkt des züchterischen Interesses. Rassetypische Farben sind im Rassestandard festgelegt, Hunde, die in Bezug auf die Farbe unerwünschte Abweichungen  zeigen, werden zur Zucht nicht zugelassen. Dass und inwiefern Gene, die für die Fellfarben unserer Vierbeiner verantwortlich sind, auch Einflüsse auf Gesundheit und Verhalten haben, erklärt Univ. Prof. Dr. Irene Sommerfeld-Stur im folgenden Artikel."

Quelle: GfH Newsletter Oktober 2017 (Gesellschaft für Haustierforschung e.V., Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen, Telefon: 02742-6746, Fax: 02742-8523, www.trumler-station.de)